Anselm Kiefer, Der Sand aus den Urnen, 2009 Acryl, Öl, Schellack, Sand und Kohlestift auf Leinwand, 280 x 570 cm Seit 2017 Michael & Eleonore Stoffel Stiftung in den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen, München Foto: © Charles Duprat / Bayerische Staatsgemäldesammlungen
20.06.2017 - 29.12.2019

Anselm Kiefer

DIE MICHAEL & ELEONORE STOFFEL STIFTUNG ERWIRBT FÜNF ARBEITEN DES KÜNSTLERS FÜR DIE BAYERISCHEN STAATS­GEMÄLDE­SAMMLUNGEN

ÜBER DIE AUSSTELLUNG

Die Michael & Eleonore Stoffel Stiftung hat in enger Kooperation mit den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen fünf Werke Anselm Kiefers erworben. Mit den Erwerbungen wird ein Meilenstein im Sammlungsausbau gesetzt. Anselm Kiefer, am 8. März 1945 in Donaueschingen geboren, hat mit seinem Schaffen das Schweigen über die deutsche Vergangenheit im Dritten Reich gebrochen und zugleich eine eindringliche Sprache für die weltweite Vernetzung menschlicher Zivilisation gefunden. Er greift alte christliche, kabbalistische oder fernöstliche Überlieferungen auf, setzt sich mit den großen mythischen, religiösen und poetischen Schriften der Welt auseinander und verknüpft sie mit der aktuellen Erfahrungswelt. In der Pinakothek der Moderne bilden nun das monumentale Gemälde „Der Sand aus den Urnen“ (2009), die zwei auf Blei ausgeführten Wandbilder „OCCUPATIONS“ (1969/2011) sowie die zwei Vitrinen „Die 12 Stämme“ (2010) und „Morgenthau“ (2016) einen weiteren Höhepunkt im Sammlungsprofil.

Anselm Kiefer, Morgenthau, 2016, Glas, Metall, Stahl, Acryl, Tonerde, Blattgold, Gaze, Mörtel, Blei, Schellack und Farbreste, 212 x 120 x 50 cm, seit 2017 Michael & Eleonore Stoffel Stiftung in den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen, München Foto: © Georges Poncet / Bayerische Staatsgemäldesammlungen
Anselm Kiefer, Morgenthau, 2016, Glas, Metall, Stahl, Acryl, Tonerde, Blattgold, Gaze, Mörtel, Blei, Schellack und Farbreste, 212 x 120 x 50 cm, seit 2017 Michael & Eleonore Stoffel Stiftung in den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen, München, Foto: © Georges Poncet / Bayerische Staatsgemäldesammlungen

Weitere Ausstellungen

Anselm Kiefer, Der Sand aus den Urnen, 2009 Acryl, Öl, Schellack, Sand und Kohlestift auf Leinwand, 280 x 570 cm Seit 2017 Michael & Eleonore Stoffel Stiftung in den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen, München Foto: © Charles Duprat / Bayerische Staatsgemäldesammlungen
Ausstellung
Anselm Kiefer
DIE MICHAEL & ELEONORE STOFFEL STIFTUNG ERWIRBT FÜNF ARBEITEN DES KÜNSTLERS FÜR DIE BAYERISCHEN STAATS­GEMÄLDE­SAMMLUNGEN
20.06.2017 - 29.12.2019
Jonathan Meese JAPANISCHE TASCHE "HERRMEESEL", Öl und Mixed Media auf Leinwand, 210 x 140 x 2,4 cm, Photo: Jochen Littkemann © Jonathan Meese/VG Bild-Kunst, Bonn 2018
Ausstellung
DIE IRRFAHRTEN DES MEESE
JONATHAN MEESE
15.11.2018 - 03.03.2019
Franz Radziwill, Grodenstraße nach Varelerhafen, 1938, Öl auf Leinwand auf Holz, 72 x 97 cm, Bayerische Staatsgemäldesammlungen, Sammlung Moderne Kunst in der Pinakothek der Moderne München © VG Bild-Kunst, Bonn 2019
Ausstellung
Franz Radziwill
Zwei Seiten eines Künstlers
19.02.2019 - 31.12.2019
Judith Joy Ross, Michelle Fraser protesting the US War in Iraq, Bethlehem, Pennsylvania, 2006, Sammlung Ann Wilde, Zülpich © Judy Joy Ross
Ausstellung
Re-Visions
28.02.2019 - 17.11.2019

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Heute noch bis 18:00 Uhr geöffnet

Öffnungszeiten

Täglich 10.00 - 18.00 Uhr
Donnerstag 10.00 - 20.00 Uhr
Montags geschlossen

Standort

Pinakothek der Moderne
Barer Straße 40
80333 München

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Neuerwerbungen

Ansicht von Saal 30 mit Arbeiten von Anselm Kiefer © Bayerische Staatsgemäldesammlungen, Foto: Haydar Koyupinar
Ansicht von Saal 30 mit Arbeiten von Anselm Kiefer © Bayerische Staats­gemälde­sammlungen, Foto: Haydar Koyupinar

Durch die Neuerwerbungen der fünf Werke Anselm Kiefers werden die bislang wenigen Arbeiten des Künstlers – drei Fotografien sowie das Gemälde „Nero malt“ (1974), letzteres aus der Sammlung des Wittelsbacher Ausgleichsfonds (ehemalige Sammlung Prinz Franz von Bayern) – zu einem exemplarischen Werkkomplex erweitert. Dieser steht im Kontext umfangreicher Werkgruppen und/oder Künstlerräume weiterer prägender Künstler, namentlich Georg Baselitz, Joseph Beuys, Wolfgang Laib, Sigmar Polke, Arnulf Rainer und Dan Flavin, Donald Judd und Andy Warhol. Dichte und Differenziertheit der Sammlung werden ebenso wie die internationale Sichtbarkeit der Pinakothek der Moderne durch die Erwerbung dieses Komplexes befördert.

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