Willkommen in der
Pinakothek der Moderne
Ein Haus, vier Museen.
Mit vier Museen zu Kunst, Graphik, Architektur sowie Design unter einem Dach gehört die Pinakothek der Moderne zu den größten Sammlungshäusern Europas. Die transdisziplinäre Programmatik – ihre "Vierfaltigkeit" – ist visionär und weithin einmalig.
Seit der Gründung des Hauses können mit einem einzigen Ticket alle vier Disziplinen gleichzeitig entdeckt, neue Perspektiven entwickelt und zeitgemäß in all ihrer Vielfalt erlebt werden. Das Zentrum des Hauses ist die gläserne Rotunde, die als lebendiger Ort der Begegnung dient und den Ausgangspunkt für immer neue Ausstellungen, Touren und kulturelle Events bildet.
Die Pinakothek der Moderne, als Forum für Strömungen der Gegenwart, wünscht ihren Besuchern viele inspirierende Momente und spannende Aufenthalte!
Erleben Sie die ganze Vielfalt von vier Disziplinen
Pinakothek der Moderne
Ein lebendiger Ort der Vielfalt
Vier Museen unter einem Dach präsentieren Ausstellungen und Sammlungen wegweisender internationaler Architekt:innen, Designer:innen und Künstler:innen von höchster Qualität – die Moderne stets im Fokus. Unabhängig von Alter, Geschlecht, Herkunft oder sozialem Hintergrund bringt die Pinakothek der Moderne Menschen zusammen, regt zum Nachdenken an, fördert den gesellschaftlichen Diskurs und vermittelt Bildung und Werte. Ein offener Ort der Begegnung mit Aktivitäten aller Art in und um das Haus – anspruchsvoll, einladend, unterhaltend.
Heute im Museum

Eröffnung | Conny Maier | Searching for Paradise
Eintritt frei
18.00 | Ausstellungsräume geöffnet
18.30 | Einführung im Auditorium
Mit der Künstlerin Conny Maier stellt die Staatliche Graphische Sammlung München eine im internationalen Kunstbetrieb selten anzutreffende authentische und zugleich unkonventionelle Position vor. Ihre Malereien und Zeichnungen bestechen auch durch eine eigensinnige künstlerische Handschrift.
Auf den ersten Blick gewinnt man den Eindruck, dass Conny Maier die Bildsprache des frühen Expressionismus heraufbeschwört, insbesondere die des Münchner Blauen Reiters, während ihre Farbpalette ein subtiles altmeisterliches Kolorit annehmen kann. Durchkreuzt wird dieser schöne Schein von ästhetischen Ausbrüchen, die der Art brut nahestehen und ihren Motiven immer etwas Wildes und Archaisches geben. Ihre rätselhaften Szenerien sind bestimmt von Archetypen, die elementare Formen der zwischenmenschlichen Begegnung durchspielen. Sie erzählen von den großen Emotionen Liebe, Angst und Zorn, den beherrschenden Themen der Künste seit der klassischen Antike.
Conny Maier wird die Münchner Ausstellungsräume in eine überzeitliche Weltlandschaft sowie in einen verwunschenen Klostergarten verwandeln. Sie könnten als irdische Paradiese betrachtet werden, würde dabei nicht das ungute Gefühl aufkeimen, dass sie sich zu einer Apokalypse auswachsen. Bei aller Vertrautheit der Sujets vermitteln die Bilder den Eindruck, dass sie eine zweite Lesart besitzen, hinter der sich Abgründe auftun. Die Themen des Ungewissen und Unheimlichen sprechen aus jedem ihrer Werke. War die Natur in ihren Figurenbildern jedoch bisher immer nur eine Begleitstimme, so stellt Maier sie in ihrem Münchner Ausstellungsprojekt vollends in den Fokus ihres Interesses.
Bereits im Herbst 2024 hat Conny Maier für das Projekt mit einer befreundeten Floristin intensive Studien in der Brandenburger Natur betrieben. Die Arbeitsergebnisse wertete sie später in ihrem Atelier in Portugal aus und entwarf daraus in Storyboards mögliche Themenkreise für ihr Projekt. Im Studiensaal der Staatlichen Graphischen Sammlung erweiterte sie ihr Vokabular dieser Feldforschungen dann um klassische kunsthistorische Motive. Im Fokus standen ungewöhnliche Pflanzendarstellungen quer durch die Kunstgeschichte, die paraphrasiert Eingang in ihre Bildsprache fanden.
Neu ist, dass Conny Maier vor dem Hintergrund dieser Studien ihre zeichnerischen und malerischen Studien allegorisch und mythologisch auflädt, sodass man sich an rätselhafte Motive mittelalterlicher Gobelins oder barocker Festausstattungen erinnert fühlt. Schon in diesen historischen Vorbildern überbrachte die mit Bedeutung aufgeladene Pflanzenwelt freudvolle, aber auch unliebsame Botschaften, wenn man die Symbole und Zeichen zu lesen verstand. Daneben richtet die Künstlerin in der Rotunde ganz im Stile der barocken Festkultur einen mit blau-weißen Fliesen geschmückten Salon ein, in dem die Besucher verweilen und sich in märchenhaften Bildmotiven wie in einem Gartenlabyrinth verlieren können.
Bildnachweis: Conny Maier

PIN.A und die Linien
Ein Workshop für die Allerkleinsten im Alter von 2-4 Jahren. In diesem Workshop erkunden wir gemeinsam mit der Museumsspinne Pina die Pinakothek der Moderne. Anhand einer interaktiven Bilder-Geschichte erfahren wir, wo Pina wohnt und welches ihr Lieblingsbild ist. Aber natürlich werdet Ihr auch selbst gestalterisch aktiv – und wahrscheinlich hat Pina am Ende ein paar neue Lieblingsbilder!
Für Kleinkinder von 2 bis 4 Jahren mit jeweils einer Begleitperson | Teilnahme im Eintrittspreis inbegriffen. Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren erhalten freien Eintritt.
Gefördert von PIN. Freunde der Pinakothek der Moderne e.V. und der Hackenberg Stiftung.
Treffpunkt: Infotheke | Rotunde
OPEN4
BEGEGNEN - ERLEBEN - MACHEN
Herzlich willkommen bei OPEN4, dem Bildungs- und Vermittlungsprogramm der Pinakothek der Moderne.
Wir wollen neue Begegnungen schaffen, Menschen zum Mitmachen animieren und die vier Museen mit Kunst, Graphik, Architektur und Design zum Erlebnis für alle machen. Unser Programm lädt Besucher:innen jeden Alters dazu ein, die Sammlungen und Sonderausstellung der Pinakothek der Moderne auf vielfältige und kreative Weise zu entdecken und neue Perspektiven zu gewinnen.
Videoserie
Weitere Videos, Artikel und Hintergrundinformationen finden Sie in unserem Magazin
Pinakothek der Moderne App
Neue Wege entdecken
Die Pinakothek der Moderne App ist der digitale Begleiter für ein neues Erleben, ob vor, während oder nach dem Museumsbesuch – die App bietet neben Themen-Walks durch alle vier Sammlungen viele Anregungen und Informationen zu über 100 Objekten und über 80 Künstler:innen, Architekt:innen und Designer:innen.
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Mit dem Newsletter der Pinakothek der Moderne informieren wir Sie ab sofort monatlich über das Programm der 4 Museen der Pinakothek der Moderne. Verpassen Sie keine Ausstellungseröffnung oder Veranstaltung mehr und bleiben Sie informiert über Highlights der Kunstvermittlung und spezielle Angebote für Kinder und Familien.
Der Förderverein und Freundeskreis mit 900 Mitgliedern unterstützt und fördert Ankäufe, Ausstellungen und Projekte sowie Kunstvermittlungsangebote für alle Altersklassen.
































