Über die Ausstellung
Die Ausstellungsreihe „un\certainties“ widmet sich gesellschaftlich-politischen Fragen, die in Fotografie und Medienkunst sichtbar und verhandelbar werden. Im Fokus stehen künstlerische Arbeiten, die gegenwärtige Formen von Unsicherheit, Ambivalenz und Irritation dokumentarisch wie ästhetisch reflektieren. Jede Präsentation wird durch ein Werk aus einem anderen Sammlungsbereich ergänzt, das weitere Perspektiven auf die jeweiligen Themen eröffnet. Die Reihe beleuchtet unterschiedliche Facetten von Verunsicherung – etwa politische Instabilität, ökologische Krisen, technologische Kontrolle oder Identitätsfragen – und zeigt, wie Kunst Räume für Reflexion, Orientierung und Wandel schaffen kann.
Die erste Ausgabe der Ausstellungsreihe „un\certainties“ widmet sich dabei dem Thema Grenzziehungen. Unter dem Titel „territories“ werden künstlerische Positionen präsentiert, die sich mit den Auswirkungen und Nachwirkungen von Kriegen, Migration und anderen territorialen Krisen und Bewegungen auseinandersetzen. Im Fokus stehen dabei Grenzpolitiken und ihre gesellschaftlichen Folgen – von Europa als vermeintlichem Zufluchtsort bis zu den Grenzräumen zwischen Mexiko und den USA. Weitere Arbeiten thematisieren die langfristigen Spuren des Vietnamkriegs für Hinterbliebene und nachfolgende Generationen sowie Formen des politischen Protests und Widerstands. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf den Lebenswelten von Kindern, die von Konflikten und Grenzregimen betroffen sind: Videoarbeiten im Zentrum der Ausstellung machen ihre Erfahrungen, Perspektiven und Verletzlichkeiten sichtbar.
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Heute noch bis 18.00 Uhr geöffnet
Täglich 10.00 - 18.00 Uhr
Donnerstag 10.00 - 20.00 Uhr
Montags geschlossen
Barer Straße 40
80333 München










